Cathain

Verzaubernder Fantasy-Folk aus fernen Welten

Mittelaltermarkt Eversum

Am kommenden Wochenende sind wir zu Gast auf Gut Eversum. Der Tier- und Freizeitpark öffnet seine Pforten für das jährliche Mittelalterfest, wo wir ebenfalls ein bisschen Musik unter die Leute bringen werden. Wir würden uns freuen euch dort zu sehen! http://gut-eversum.de/html/mittelaltermarkt.html


geschrieben von Kristina am 2016-09-27 09:50:19

Das Fest der Drachen

Nur vor wenigen Stunden sind wir von der Festinsel der Drachenlande wieder in die Heimat zurückgekehrt und möchten euch schnell einige unserer lustigsten, schrägsten und gefährlichsten Momente und Erlebnissen berichten.

Das Drachenfest - dies war ja unsere erste Reise dorthin - ein Spektakel und eine Insel die ein gefährlicher, und seltsamer Ort ist, wo sich Seefahrer, Händler und Kämpfer gleichermaßen treffen wie Goblins (sehr, sehr fiese Goblins), Orks, düstere Magier und Zombies.

Bei den jährlichen Streitigkeiten um die Vorherrschaft über das Land, ereilte uns der Ruf des Blauen, dem die Freiheit über alles geht, und so fanden wir unser vorrübergehendes Heim unter Seefahrern (möglicherweise waren sogar Piraten darunter) Priestern, Meerjungfischmännern, Schamanen, Priestern, Barden, Händlern, Kämpfern aller Art und…Zombies. Wir fühlten uns direkt heimisch (na gut, unter Zombies normalerweise nicht, aber dazu später) mit dem naheliegenden Rahjatempel der zünftigen Seemannstaverne „der durstige Dolch“ und einigen Musikerkollegen in direkter Nachbarschaft. Die Stadt Aldradach ist einladend, bunt und sehr schmuck. Wirklich sehr liebevoll erbaute Häuserfassaden, Zunftstuben und Händlergässchen lassen einen spüren, dass die Bewohner hier viel Herz in das Erbauen ihrer Stadt gesteckt haben. Den Nahrungsmittelreichen Marktplatz sowie die Tavernen der Stadt haben wir natürlich vielfach in Anspruch genommen um dort aufzuspielen und unsere Lieder unters Volk der Drachenanhänger zu bringen.

Unser gefährlichster Moment: Der abrupt unterbrochene Versuch dem schwarzen Lager einen Besuch abzustatten, der mit einem Dolch in Bauch und Kehle vor den verschlossenen Toren des Lagers endete. Hey Mann! Wir wollten doch nur Musik machen! (Und uns neugierig umsehen natürlich) Die Torwache hat uns zweilellos für sehr gefährlich gehalten und schickte uns somit auf unsere erste Reise durch den Limbus. (Na, man muss ja mal alles gesehen haben). Dies war dann wohl auch direkt der unheimichste Moment. Ich spüre noch die kalten fahlen Finger des Todes im Nacken…. Aber wir haben es natürlich geschafft herauszukommen um später wieder fröhlich zu musizieren und auf dem Weg zum nächsten Auftritt wenige Stunden später widerum niedergehauen zu werden. Diesmal waren es die schon vorher erwähnten fiesen Gobbos. Gut auf dem Drachenfest lebt man wohl gefährlich, aber auch zuweilen heiter. Zu feiern wissen die Leute hier auf jeden Fall auch. Sei es bei einer wirklich merkwürdigen Party unter Zombies, Werwölfen, Pflanzenwesen und anderen (auch lebendigen) Partygästen, die zu unserern Klängen mal beschwörerisch, mal schwungvoll getanzt haben. Oder bei den gastfreundlichen Leuten in der Heilergilde bei Musik, Wein, Nudelsalat, Tanz und den wehevollen Klängen aus dem Behandlungsraum hinter uns…

Dass das ganze auf eine epische Schlacht hinausläuft ist kaum ein Geheimnis. Diese haben wir uns aus Barden-Waden-schonenden Gründen aus der Ferne angesehen. Es war schon spektakulär und die Blauen haben sich ja auch wirklich wacker geschlagen. Ein sehr schöner Moment war folgende Szene: Die Schlacht war größtenteils vorrüber, die geschlagenen Überlebenden der Heere zogen sich langsam zurück. In unsere Richtung kam ein vollgerüsteter Ritter in blinkendem Stahl, erschöpft lief er seiner Familie entgegen, die dort auf seine Rückkehr gehofft hatte. Er nahm den Helm vom Kopfe, sagte, sie hätten zwar nicht gesiegt aber tapfer gekämpft, ließ sich auf die Knie nieder und seine kleinen Kinder liefen im entgegen in die Arme. Ach - was war das schön. Filmreif, wirklich.

So viel zu unseren Erlebnissen auf dem Drachenfest. Schon ruft uns die Reiselust erneut. Wir ziehen direkt weiter nach Mitraspera…


geschrieben von Kristina am 2016-07-31 22:01:05

Zwischen Baronen und Zahori

Das neue Jahr hat begonnen und es wurde Zeit, wieder mal nach Aventurien zu reisen.
Am letzten Wochenende waren wir zu Gast auf der Burg Blankenheim (bzw.Burg Falkenstein) um im Zeichen des Fahrenden Volkes den Fürsten, Fechtern und Frischlingen Falkensteins ein paar Rhythmen beizubringen und sie ordentlich zum Feiern anzuregen.
Als Zahori-Sippschaft in Begleitung vieler musizierender Freunde belagerten wir die herrschaftliche Burg. Das Ambiente war prächtig, die Burg hat einiges zu bieten und das Orga-Team hat sich ins Zeug gelegt ein stimmiges und unterhaltsames Setting zu schaffen.

Mit gesammelter Schaffenskraft beschallten Frauengold, Polysono und Cathain gemeinsam und oder abwechselnd den Rittersaal, die Taverne und das schmucke, gemütliche Zahori-Zelt, das inmitten der Burg aufgebaut wurde.

Aufspielen zur Krönungsfeier. CC-NC-BY-SA Bernd Liefers
Aufspielen zur Krönungsfeier. CC-NC-BY-SA Bernd Liefers

Unsere Mitlarper boten ein typisch aventurisches und unterhaltsames Spiel, ob uns nun schnöselige Herrschaften als Pöbel oder Gesindel mit Mißachtung straften oder erhitzte Baronessen in rauschenden Kleidern zu unserer Musik das Tanzbein schwangen, wir hatten eine hervorragende Zeit und sehr viel Spaß.
In unserem lauschigem, kuscheligem Zelt sammelte sich alles was bei ein paar Lautenklängen und tulamidischem Bauchtanz den Abend ausklingen lassen wollte. Sofern nicht alle in „Tavernenhaft“ genommen wurden, weil jemand jemanden mit dubiosen Pralinen vergiftet hat und natürlich wir armen Zahori daran beschuldigt wurden.

Das Zahori-Zelt. CC-NC-BY-SA Bernd Liefers
Das Zahori-Zelt. CC-NC-BY-SA Bernd Liefers

Nicht zu vergessen ist auch der Praioschor, der dieses mal mit stimmfester Unterstützung besonders festlich geklungen hat. Da unser lieber (und verhasster ;) ) Brajanokles so inbrünstig die Predigten zu Ehren des Herrn Praios gehalten hat und der putzige junge Baron gekrönt wurde, war diesmal sogar der Götterdienst ein Highlight.

Insgesamt ein rundes, stimmungsvolles Event, von dem wir sehr hoffen nächstes Jahr wieder dabei sein zu können. Sehr sehr gerne auch wieder mit den Kollegen von Flammenrausch, Polysono und Frauengold.


geschrieben von Kristina am 2016-03-22 21:33:22

Feyertantz Live in München

Wir haben in München eine Kamera mitlaufen lassen – und hier gibt es jetzt das erste Video von den Abend: Die Zugabe vom Schluss unseres Sets zusammen mit Tibetréa!


geschrieben von Henning am 09.02.2016

Vier Ruhrpottler in München...

Schee war's. Unsere erste Reise tief in den Süden Deutschlands liegt nun hinter uns, und wir müssen zugeben: wir haben ein Herz für Bayern! Nicht nur dass es ein rundum gelungener Abend war in bester Gesellschaft - es war vielmehr ein kleiner Kurzurlaub ins Winter Wunderland.

Als erstes von unseren Doppelkonzerten gemeinsam mit den Fantasy-Folkern TIBETRÉA, zog es uns in die Weißwurstmetropole München. Das Blauweiße Reich empfing uns in seinem schönsten weißen Kleid und mit beständigem Schneefall. Als Kinder des eher milden Kohlenpotts hat es uns der viele Schnee dort unten besonders angetan, vor allem in dem schmucken Bilderbuch-Dörfchen südlich von München, in dem wir bei den Tibetréa-nern zu Gast sein durften. Aber ich möchte nicht nur vom Schnee schwärmen. Alle waren so freundlich und lustig und es hat mir ganz besonders Spaß gemacht mit Tibetréa zusammen Musik zu machen, ob im Proberaum oder auf der Bühne.

Das ARS MUSICA als Ort des Geschehens bot ein gemütliches und einladendes Ambiente und wir konnten in Ruhe alles aufbauen und uns auf den Auftritt freuen. Währenddessen hat es draußen weiter geschneit und geschneit… Für eine großartigen Sound sorgten die Technik-Jungs von TIBETRÉA - dafür nochmal einen besonderen Dank - und für die Stimmung sorgte das Publikum, das uns nach 1-3 Songs Warmlaufphase kräftig unterstützt hat. Also ein bisschen was haben wir hoffentlich auch zu der Stimmung beigetragen ;)

Zum letzten Song kamen TIBETRÉA zu uns auf die Bühne (jo, da war sie dann ganz schön voll) und hat mit uns zum Feyertantz aufgespielt, das war mein persönliches Highlight.

Nach uns folkten unsere Kollegen die Bühne und wir durften lauschen und feiern. Später noch sind wir gemeinsam in eine Wirtschaft eingekehrt um den Tag mit Weißbier und Cocktails ausklingen zu lassen. Nach einem zünftigen Frühstück am nächsten Morgen mussten wir das Winterwunderland auch schon wieder hinter uns lassen und hier sind wir wieder. Ok, kalt isset hier auch ;) Wir haben jedenfalls großen Spaß gehabt und sicher auch den ein oder anderen woaschechten Bayern für uns gewinnen können. Jetzt freuen wir uns schon darauf, dass Tibetréa unsere Heimat und unsere Leute kennen lernen, wenn sie demnächst zu unserem zweiten Doppelkonzert in den Pott kommen!


geschrieben von Kristina am 2016-01-22 10:09:14

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Hallo und herzlich wilkommen!

Wir freuen uns über das Interesse an unserer Musik.

Gestatten, daß wir uns kurz vorstellen? Wir sind Die Spielleute von Cathain und spielen verzaubernden Fantasy-Folk aus fernen Welten.

Beispiele dafür gibt es in unseren Videos zu sehen oder per Stream zu hören.

Vielleicht besteht ja auch Interesse an unseren CDs?

Es gibt viel zu entdecken – viel Spaß auf der neuen Homepage!